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Beschreibung
vor 9 Stunden
Was, wenn Begeisterung nicht laut beginnt, sondern ganz leise? In
einem Kind, das auf einer flimmernden Leinwand in einem alten
Physiksaal zum ersten Mal einen Stummfilm sieht. Und was kann uns
eine Kunstform aus einer anderen Zeit über das Leben im Hier und
Jetzt erzählen?
In der dritten Folge von Funkenmeer begrüßt Simone Brodesser den
Stummfilmpianisten und Improvisationskünstler Gerhard
Gruber – einen Mann, der Filmen seit Jahrzehnten eine
Stimme gibt, ohne dabei ein einziges Wort zu sprechen.
Gemeinsam sprechen sie über Ehrfurcht, die Faszination des
Stummfilms und den Mut, der eigenen inneren Musik zu folgen:
Improvisation als Liebesakt: Warum jeder
Stummfilmabend einzigartig ist.
Zwischen Klaviertasten und Kinostühlen: Über
Verbundenheit, Publikum und die Seele des Stummfilms.
600.000 Flugkilometer rund um den Globus:
Anekdoten aus dem Tagebuch von Gerhard Gruber.
Wichtige Hinweise:
Dank des Filmarchivs Austria wurde die Folge im METRO
Kinokulturhaus in Wien aufgezeichnet.
Das Musikstück im Intro (bis 01:04) stammt aus der Begleitung des
Stummfilms Cafe Elektric vom Youtube-Kanal Gerhard Gruber:
https://www.youtube.com/@gerhardgruber
Die Kapitel dieser Folge:
00:00 – Willkommen im Funkenmeer: Gerhard Gruber im Talk
01:30 – Der erste Funke: Wie die Liebe zum Stummfilm begann
04:46 – Improvisation als Liebeserklärung
08:08 – Im Clinch mit Charlie Chaplin
14:26 – Welten erschaffen: Wenn Musik Bilder zum Leben erweckt
18:44 – Vom Rockmusiker zum Stummfilmpianisten
29:36 – Mit dem Stummfilm um die Welt
40:00 – Das große Warum: Was Gerhard Gruber antreibt
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