Beschreibung
vor 21 Stunden
In dieser Folge räumen Daniel, Julian und Matthias mit dem Mythos
der „Winning Creatives“ auf.
Sie erklären, warum Werbekonten niemals von einer einzigen
Anzeige abhängig gemacht werden sollten und warum der wahre Hebel
im Performance-Marketing ein durchdachter Media-Mix ist.
Die wichtigsten Takeaways:
Media-Mix statt Winning Creative: Es geht nicht
darum, die eine magische Anzeige zu finden. Marken brauchen eine
„Mannschaft von Creatives“, die verschiedene Aufgaben im
Werbekonto übernehmen.
Die Möbius-Schleife: Der lineare Funnel ist tot.
Nutzer steigen an völlig unterschiedlichen Punkten
(Awareness-Stufen) in die Customer Journey ein – der Media-Mix
muss wie eine Rennstrecke all diese Punkte abdecken.
Ads nicht voreilig abschalten: Wenn die
Gesamtperformance einer Kampagne gut ist, sollten einzelne
(scheinbar teure) Ads nicht abgeschaltet werden, da sie oft den
ersten Kontaktpunkt bilden und den Rest des Funnels füttern.
Headline bestimmt Format, nicht umgekehrt: Blind
100 Formate pro Woche (z. B. willkürliche Straßeninterviews) zu
testen, bringt nichts. Jede Ad braucht eine auf Marktrecherche
basierende Hypothese – und die Headline gibt dann das Format vor.
Rubrik: Wem muss man wo folgen?
Matthias empfiehlt: Baltic Search auf YouTube.
Ein Dokumentarfilm über eine Crew, die mit einem Segelboot den
rauen Nordatlantik überquert.
Julian empfiehlt: Hanor Sing auf TikTok. Ein
Account für Sales-Coaching, der echte, lange Verkaufsgespräche
abspielt und seine eigenen Taktiken detailliert analysiert.
Daniel empfiehlt: Interflo_Speedy
(TikTok/Instagram). Ein Getränkelieferant aus Tirol, der aufgrund
seines starken Dialekts völlig unverständlich, aber extrem
sympathisch und unterhaltsam ist.
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