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Beschreibung
vor 1 Jahr
In diesem Beitrag erläutere ich den Wandel der USA von einer
liberalen zu einer populistischen Demokratie anhand der Theorien
von Jan-Werner Müller und Carl Schmitt.
Müller definiert Populismus als Politik, die den „wahren
Volkswillen“ exklusiv beansprucht und Institutionen wie
Parlamente und Gerichte delegitimiert. Dieser Prozess zeigt sich
in den USA unter Trump, wo Wahlen als plebiszitäre Mandate
umgedeutet und Kontrollmechanismen geschwächt werden.
Carl Schmitts Kritik am Liberalismus erklärt diese Entwicklung:
Er sah in Debatten und Institutionen ein Hindernis für echte
politische Entscheidungen. Trump nutzt diese Denkweise, indem er
sich als direkter Volksvertreter inszeniert, präsidentielle
Dekrete ausweitet und politische Gegner als Feinde darstellt.
Der Beitrag zeigt, dass dieser Wandel kein kurzfristiges Phänomen
ist, sondern auf tiefere ideengeschichtliche Wurzeln zurückgeht.
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