Bana Poto – die Kinder des Westens auf Reisen

Bana Poto – die Kinder des Westens auf Reisen

vor 1 Woche
Koloniale Fieberträume und problematische Feriengepflogenheiten migrantischer Kinder
49 Minuten
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Podcast
Podcaster
Der Podcast mit Migrationsvorsprung

Beschreibung

vor 1 Woche
Summer in the City. Im Studio ist es heiss, wir schwitzen, und im
Eisfach gibt es kein Eis. Die Hitzewelle lässt uns von Ferien,
Strand und Meer träumen. Vielleicht sogar von einer einsamen Insel?
In dieser Folge sprechen Carlos, Fatima und Mona-Lisa über
Flugscham, koloniale Fieberträume und den Nationalstolz, den sie
ausgerechnet in den Ferien erlangen. Wie viel darf man eigentlich
fliegen? Fehlt zum Traum von der eigenen Insel nur noch der
Tropenhelm? Wie weiss ist unser Blick auf die Welt? Wer wurde im
Heimatland der Eltern schon als «Imposter» entlarvt? Und sind wir
überhaupt ferienkompatibel? Passend zur Jahreszeit und vielleicht
auch zum Hitzekoller ist diese Folge eine richtige Laberfolge. Wir
stellen mehr Fragen, als wir beantworten, und sprechen frei von der
Seele über eines unserer Lieblingsthemen, wenn man in der Schweiz
im Antirassismusbereich arbeitet: Ferien. Und darüber, warum man
manchmal erst im Ausland merkt, wie schweizerisch man ist. Uğur ist
dieses Mal nicht dabei. Eine Beobachtung, die im Gespräch aufkommt,
stammt aber von ihm: Wenn man im Ausland als nicht weisse Person
selbstverständlich sagt, man sei Schweizer*in, verkauft man
manchmal eine Schweiz, die weltoffener, progressiver und
kosmopolitischer klingt, als sie sich im Alltag anfühlt. Fast so,
als kämen wir aus London. Bleibt eigentlich nur noch eine Frage:
Wie findet ihr Mona-Lisas Vorschlag für den offiziellen
DIASBOAH-Ferienjingle? SEANAPAUL SOMIGOSSOTHEN… und schöne Ferien
aus der DIASBOAH!
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