3. Die Krise der liberalen Demokratie: Hermann Heller

3. Die Krise der liberalen Demokratie: Hermann Heller

vor 9 Monaten
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Beschreibung

vor 9 Monaten

In der dritten Episode der Reihe „Die Krise der liberalen
Demokratie“ widmen wir uns Hermann Heller (1891–1933), einem der
zentralen Staatsrechtler der Weimarer Republik. Heller
kritisierte die Entleerung des Souveränitätsbegriffs im
Liberalismus und plädierte für eine Volkssouveränität, die auf
sozialer Homogenität beruht.


Er sah soziale Gleichheit als Voraussetzung für eine stabile
Demokratie und widersprach damit sowohl Carl Schmitts autoritärer
Vorstellung von Souveränität als auch Hans Kelsens
formalistischem Rechtsstaat.


In Schriften wie „Die Souveränität“ und „Politische Demokratie
und soziale Homogenität“ warnte er eindringlich vor den Gefahren
sozialer Fragmentierung und autoritärer Entwicklungen.


Hellers Analysen sind angesichts wachsender Ungleichheit und
populistischer Tendenzen aktueller denn je. Sein Werk
machtdeutlich: Demokratie braucht mehr als rechtliche Strukturen
– sie erfordert soziale Integration.
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