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Beschreibung
vor 8 Monaten
In diesem Beitrag geht es um den chinesischen Investor und
Politikwissenschaftler Eric Li, der beim Foreign Correspondents’
Club in Hongkong über den rasanten Wandel der Weltordnung sprach.
Li, einer der profiliertesten Kritiker des westlichen
Liberalismus, sieht die gegenwärtige Krise nicht als einzelne
ökonomische Verwerfung, sondern als umfassenden Systemumbruch:
das Ende des westlich-liberalen Zeitalters.Er spricht von drei
Ebenen dieser Krise – der Erschöpfung des westlichen Modells von
Demokratie und Markt, dem Zerfall der unipolaren Weltordnung und
den inneren Herausforderungen Chinas selbst. Zugleich beschreibt
Li den Übergang in eine multipolare Welt, in der neue
Machtzentren entstehen und der Westen seine Deutungshoheit
verliert. Für Europa stellt sich die Frage, ob es sich offen in
dieser neuen Ordnung positionieren kann – oder an den alten
Mustern einer westlichen Wertegemeinschaft festhält.
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