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Beschreibung
vor 8 Monaten
In diesem ersten Beitrag der neuen Serie „Kosmopolitismus im
21. Jahrhundert“ fragen wir, was Kosmopolitismus heute
bedeuten kann – jenseits des Vorwurfs elitärer Weltfremdheit und
jenseits der alten, eurozentrischen Weltgeschichte. Mit Martha
Nussbaum beginnen wir bei der Idee der gleichen Würde aller
Menschen und erweitern dieses Verständnis zu einem pluralen
Kosmopolitismus, der auch konfuzianische, buddhistische,
islamische, afrikanische und indische Traditionen einbezieht.
Zugleich zeigen wir mit Karl Jaspers’ Konzept der Achsenzeit,
dass zentrale moralische und philosophische Fragen nicht nur in
Europa, sondern parallel in verschiedenen Kulturen entstanden
sind. So wird Kosmopolitismus als globales Erbe sichtbar – als
moralische Haltung, historische Aufgabe und Einladung zu einem
Dialog der Kulturen auf Augenhöhe.
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