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Beschreibung
vor 7 Monaten
In dieser zweiten Episode der Serie Kosmopolitismus im 21.
Jahrhundert richten wir den Blick auf Europa – nicht als
Mittelpunkt der Welt, sondern als einen historischen
Ausgangspunkt einer Idee, die bis heute fasziniert und
herausfordert: den Kosmopolitismus. Von Diogenes’ provokanter
Antwort „Ich bin ein Weltbürger“ über den stoischen Gedanken
einer doppelten Zugehörigkeit, von Kants Weltbürgerrecht bis zu
den modernen Debatten um postnationalen Kosmopolitismus und
kulturelle Vielfalt – diese Episode zeigt, wie Europa die Idee
der Weltbürgerschaft immer wieder neu entworfen, aber auch
begrenzt, verzerrt und politisch instrumentalisiert hat. Dabei
geht es nicht um eine Heldengeschichte, sondern um eine kritische
Erkundung: Was können wir aus dieser Tradition für einen globalen
Kosmopolitismus des 21. Jahrhunderts mitnehmen – und wo müssen
wir ihr bewusst widersprechen?
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