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Beschreibung
vor 7 Monaten
Der Beitrag ordnet den Wahlsieg des ultrakonservativen José
Antonio Kast in Chile historisch und politisch ein. Er zeigt, wie
die unvollständig aufgearbeitete Diktatur Pinochets, die bis
heute gültige Verfassung von 1980 und das stark präsidentielle
System den aktuellen Rechtsruck begünstigen. Im Kommentar wird
der Wahlausgang als Ausdruck eines globalen Trumpismus gedeutet,
der – im Sinne Michael Sandels – aus gesellschaftlicher Kränkung
und meritokratischer Spaltung entsteht. Der Fall Chile wird als
Warnsignal verstanden: für progressive Kräfte weltweit und
besonders für Sozialdemokraten und Grüne in Europa, den sozialen
Zorn politisch ernst zu nehmen, bevor er autoritär kanalisiert
wird.
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