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Beschreibung
vor 7 Monaten
In der 5. Episode der Serie Kosmopolitismus im 21.
Jahrhundert richtet sich der Blick auf den Islam und sein
Verständnis einer weltweiten Gemeinschaft. Ausgangspunkt ist das
Konzept der Umma – einer über ethnische, nationale und kulturelle
Grenzen hinausreichenden Gemeinschaft, die auf den Prinzipien von
Einheit, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit beruht. Die Episode
zeigt, wie historische Modelle wie die Medina-Verfassung oder die
kosmopolitischen Zentren Bagdad und Córdoba mit universellen
ethischen Ideen wie Rahma, Adab und Maslaha verbunden waren.
Zugleich beleuchtet sie moderne Reformdenker, die islamische
Traditionen mit Menschenrechten, Pluralismus und Demokratie
verbinden. So entsteht ein Bild des Islam als Quelle eines
gemeinschaftsorientierten, ethisch fundierten Kosmopolitismus –
voller Chancen, aber auch Spannungen – und als wichtiger
Gesprächspartner für globale Debatten über Gerechtigkeit,
Verantwortung und Zusammenleben.
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