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Beschreibung
vor 6 Monaten
Der Beitrag analysiert die Nobelpreisdiskussion im Dezember 2025
an der Stockholm School of Economics zur Rolle von künstlicher
Intelligenz, Wissen und Wettbewerb im wirtschaftlichen Wachstum.
Die Nobelpreisträger Joel Mokyr, Peter Howitt und Philippe Aghion
zeigen aus historischer, theoretischer und politökonomischer
Perspektive, dass nachhaltiges Wachstum aus Innovation und
kreativem Strukturwandel entsteht. Im Zentrum steht die Diagnose
eines europäischen Innovationsproblems: Trotz hoher
wissenschaftlicher Exzellenz fehlt es Europa an einem
integrierten Innovationsmarkt, wirksamer Wettbewerbspolitik und
institutioneller Gestaltungskraft im Umgang mit KI. Der Beitrag
kommt zu dem Schluss, dass Europas Rückstand kein
technologisches, sondern ein politisch-institutionelles Problem
ist – und dass KI nur dann zur Wachstumschance wird, wenn Wissen,
Wettbewerb und soziale Sicherheit strategisch zusammengedacht
werden.
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