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Beschreibung
vor 6 Monaten
Donald Trumps Rückkehr und das Wiederaufleben der Monroe-Doktrin
rücken Lateinamerika erneut in die Logik geopolitischer
Einflusszonen – diesmal vor allem im Wettbewerb mit China.
Parallel dazu vollzieht sich im Inneren der Region eine
ideologische Umkehr: Die politische Dynamik geht nicht mehr von
linken Utopien aus, sondern von einer neuen Rechten, die Ordnung,
Sicherheit und staatliche Durchsetzungskraft ins Zentrum stellt.
Figuren wie Javier Milei in Argentinien und Nayib Bukele in El
Salvador stehen für diesen Wandel, der aus Frustration über
Gewalt, organisierte Kriminalität, Migration und das Scheitern
sozialistischer Modelle in Ländern wie Venezuela und Kuba
gespeist wird. Trumps Politik wirkt dabei als Katalysator eines
neuen Tauschverhältnisses – Unterstützung gegen Loyalität,
Ordnung gegen geopolitische Anpassung.
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