Beitrag: Autoritäre Kooperation und das Ende der liberalen Selbstverständlichkeit

Beitrag: Autoritäre Kooperation und das Ende der liberalen Selbstverständlichkeit

vor 6 Monaten
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Beschreibung

vor 6 Monaten

Der Beitrag analysiert auf Grundlage des Foreign-Affairs-Textes
von Nic Cheeseman, Matías
Bianchi und Jennifer Cyr einen grundlegenden
Wandel der globalen Ordnung. Autoritäre und illiberale Akteure
kooperieren zunehmend grenzüberschreitend und bilden flexible
Netzwerke, die nicht durch gemeinsame Ideologien, sondern durch
ihre Ablehnung liberal-demokratischer Institutionen
zusammengehalten werden. Diese illiberale Internationale
stabilisiert autoritäre Herrschaft durch politische, ökonomische,
technologische und kommunikative Zusammenarbeit, während
demokratische Staaten an Koordinationsfähigkeit, normativer
Strahlkraft und strategischem Willen verlieren. Desinformation,
intransparente Finanzströme und persönliche Loyalitätsbeziehungen
verstärken diesen Trend zusätzlich. Insgesamt zeigt der Beitrag,
dass Demokratie kein selbstverständlicher Ordnungsrahmen mehr
ist, sondern in einer zunehmend Autokratie freundlichen Welt
aktiv verteidigt und neu begründet werden muss.
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