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Beschreibung
vor 6 Monaten
In der 8. Episode der Serie Kosmopolitismus im 21. Jahrhundert
wenden wir uns Lateinamerika zu und fragen, wie Konzepte wie Buen
Vivir und die Befreiungsphilosophie unser Verständnis von
globaler Gerechtigkeit und Zusammenleben verschieben. Ausgehend
von indigenen Ideen eines „Guten Lebens“ in Harmonie mit
Pachamama und Gemeinschaft sowie von Enrique Dussels Kritik des
eurozentrischen Universalismus zeigt die Episode, wie aus der
Perspektive der kolonisierten „Peripherie“ ein dekolonialer,
ökologisch sensibler Kosmopolitismus entsteht. Im Zentrum steht
die Vision eines pluriversalen Dialogs – eines „Pluriversums“
statt eines einzigen, westlich definierten Universums –, in dem
vielfältige kulturelle und politische Projekte auf Augenhöhe
miteinander verhandelt werden und Alternativen zu Wachstumslogik,
Naturausbeutung und neoliberaler Globalisierung sichtbar werden.
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