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Beschreibung
vor 6 Monaten
Die Welt befindet sich im Wandel. Die globale Ordnung, wie sie
seit dem Ende des Kalten Krieges bestand, gerät ins Wanken. Immer
häufiger ist von einer unipolaren und einer multipolaren Welt die
Rede – Begriffe, die den tiefgreifenden Umbruch unserer Zeit
beschreiben. Während die unipolare Welt vom westlichen
Machtanspruch geprägt war, zeichnet sich heute eine neue
Vielstimmigkeit ab: China, Indien, Russland, aber auch regionale
Bündnisse gewinnen an Einfluss.Um diese Entwicklungen zu
begreifen, lohnt sich ein Blick zurück – auf die Geschichte der
internationalen Beziehungen. Sie führt vom Westfälischen Frieden
über die Revolutionen und Weltkriege bis zur Entstehung der
modernen Globalordnung. Erst in dieser historischen Perspektive
wird deutlich, dass keine Weltordnung von Dauer ist – sie alle
sind Ausdruck eines ständigen Ringens um Macht, Legitimität und
Gleichgewicht.
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