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Beschreibung
vor 5 Monaten
In ihrer aktuellen Analyse in Foreign
Affairs beschreiben Daniel W. Drezner und Elizabeth N.
Saunders das erste Jahr von Donald Trumps zweiter Präsidentschaft
als tiefgreifenden Bruch mit der internationalen Ordnung nach
1945. Nicht äußere Rivalen, sondern die Vereinigten Staaten
selbst werden zunehmend zur Quelle globaler Instabilität. Der
Beitrag zeigt, warum Trumps Politik weder dem klassischen
Realismus folgt noch strategisch begrenzt ist – und weshalb sein
Regierungsstil eher an Thomas Hobbes’ Vorstellung souveräner
Entgrenzung erinnert. Zugleich wird deutlich, dass Trumps Innen-
und Außenpolitik noch präziser mit Carl Schmitts Denken von
Ausnahmezustand und Großraumordnung zu verstehen ist. Ein Beitrag
über das Ende strategischer Bindung – und über eine neue
politische Logik, die Ordnung nicht mehr sichert, sondern
ersetzt.
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