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Beschreibung
vor 5 Monaten
In der 11. Episode der Serie Kosmopolitismus im 21. Jahrhundert
wenden wir uns der digitalen Gegenwart zu und fragen, wie
Internet, soziale Medien und Plattformökonomie unser Verständnis
von Weltbürgerschaft verändern. Die Episode zeigt, wie globale
Vernetzung neue Räume für transnationale Solidarität, Bewegungen
wie #MeToo, #BlackLivesMatter oder Fridays for Future und
digitale Bürgerschaft eröffnet – zugleich aber digitale
Spaltungen, Plattformkapitalismus, Überwachung, Desinformation
und fragmentierte Öffentlichkeiten erzeugt. Im Mittelpunkt steht
die Frage, wie ein kritischer digitaler Kosmopolitismus aussehen
könnte, der Zugangsgerechtigkeit, Datenschutz, demokratische
Kontrolle über digitale Macht und globale digitale Commons stärkt
– damit Vernetzung nicht zur neuen Form der Beherrschung, sondern
zu einer Infrastruktur für Freiheit, Gerechtigkeit und
Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert wird.
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