Kommentar: USA: Die Rückkehr der Propaganda in liberalen Demokratien

Kommentar: USA: Die Rückkehr der Propaganda in liberalen Demokratien

vor 5 Monaten
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Beschreibung

vor 5 Monaten

Liberale Demokratien leben davon, dass Regierungskommunikation
informiert, erklärt und widerspruchsfähig bleibt. Doch in den USA
ist erneut sichtbar geworden, wie leicht dieser Anspruch
unterlaufen wird. Der Kommentar zeigt, wo Information in
Propaganda umschlägt – historisch im Kontrast zur totalitären
Propaganda des 20. Jahrhunderts und in ihrer heutigen Form, die
ohne totale Kontrolle auskommt, aber auf moralische Polarisierung
und Delegitimierung setzt. An drei Akteuren der
Trump-Administration wird diese Verschiebung konkret: Karoline
Claire Leavitt, die Kritik entwertet statt beantwortet, Kristi
Noem, die Sicherheitspolitik in Bedrohungsbilder übersetzt, und
Scott Bessent, der ökonomische Entscheidungen als Frage
nationaler Loyalität rahmt. Im Zentrum steht eine Frage: Wird die
Öffentlichkeit als urteilsfähig behandelt – oder lediglich
gebunden?
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