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Beschreibung
vor 5 Monaten
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wird auch über eine
Intervention im Iran diskutiert – doch im Hintergrund zeigt sich
eine größere politische Verschiebung. Liberale und linke
Parteien, die nach dem Ende des Kalten Krieges humanitäre
Interventionen und sogar Regimewechsel als moralische Pflicht
verteidigten, treten heute angesichts der US-Politik gegenüber
Venezuela als kompromisslose Anwälte staatlicher Souveränität
auf. Der Kommentar beleuchtet diese historische Ironie und wirft
einen kurzen Blick auf die Entwicklung westlicher
Interventionsdoktrin seit 1990 .
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