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Beschreibung
vor 5 Monaten
Souveränität, Grenzen und Freiheit sind in den vergangenen Jahren
mit überraschender Wucht in die internationale Politik
zurückgekehrt. Was lange als überholt galt, prägt heute erneut
Debatten in liberalen Demokratien – von der Migrationspolitik bis
zur Frage nationaler Selbstbestimmung. Der Beitrag zeigt, warum
diese Begriffe historisch sehr unterschiedlich erfahren wurden:
in Europa als Lehre aus zerstörerischer Überdehnung nationaler
Macht, in Asien und Afrika als hart erkämpfte Erfahrung von
Freiheit und Unabhängigkeit. Wer die aktuellen Konflikte um
Grenzen, Migration und Freiheit verstehen will, muss diese
unterschiedlichen historischen Erfahrungsräume ernst nehmen – und
sich fragen, welche Form von Souveränität in einer global
verflochtenen Welt zukunftsfähig ist.
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