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Beschreibung
vor 5 Monaten
Russifizierung ist kein neues Kapitel europäischer Geschichte –
sie ist Teil einer langen imperialen Strategie, die immer wieder
auf denselben Widerstand trifft. Von den nationalen Bewegungen
des 19. Jahrhunderts über Finnlands Weg aus dem Zarenreich bis
zur ukrainischen Unabhängigkeit 1991 zeigt sich ein
wiederkehrendes Muster: Autonomie, kulturelle Selbstbehauptung,
imperiale Zentralisierung – und schließlich der politische Wille
zur Eigenstaatlichkeit. Der Blick auf Finnland macht deutlich,
warum der Versuch, nationale Identität durch Druck und
Integration zu brechen, historisch selten dauerhaft erfolgreich
war. Und genau darin liegt eine zentrale Lehre für den
gegenwärtigen Krieg Russlands gegen die Ukraine.
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