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Beschreibung
vor 4 Monaten
Der Beitrag rekonstruiert Hermann Hellers Analyse der Krise der
Weimarer Demokratie in den frühen 1930er Jahren. Im Zentrum steht
seine These, dass Demokratie nicht allein durch Verfassung und
Verfahren besteht, sondern auf sozialer Integration und
politischer Öffentlichkeit beruht. Heller zeigt, warum autoritäre
Lösungen dort an Attraktivität gewinnen, wo parlamentarische
Politik ihre gesellschaftliche Bindekraft verliert. Sein Denken
macht sichtbar, dass Demokratien nicht nur durch äußere Gegner
gefährdet sind, sondern durch innere Verschiebungen – wenn
soziale Spaltung, exekutive Macht und vermeintliche
Handlungsfähigkeit die demokratische Einheitsbildung unterlaufen.
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