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Beschreibung
vor 4 Monaten
Der Beitrag zeichnet nach, wie Carl Schmitt in der Zeit zwischen
den beiden Weltkriegen die inneren Spannungen liberaler
Demokratien analysiert. Im Zentrum steht seine These, dass
politische Ordnung im Ernstfall nicht durch Verfahren, sondern
durch Entscheidung gesichert werde. Schmitts Denken macht
sichtbar, wie demokratische Systeme unter Krisendruck an ihre
Grenzen geraten – und zugleich, welche Gefahren entstehen, wenn
der Ausnahmezustand zur Quelle politischer Legitimität wird. Der
Text zeigt, warum Schmitts Begriffe bis heute in Debatten über
Sicherheit, Souveränität und staatliche Handlungsfähigkeit
wiederkehren – und weshalb sie Demokratien zugleich herausfordern
und gefährden.
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