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Beschreibung
vor 4 Monaten
Die aktuellen Kriege im Nahen und Mittleren Osten werden im
Westen meist als isolierte Krisen verstanden – als
Sicherheitsprobleme, als Ausdruck von Instabilität oder
politischem Versagen. Doch was, wenn diese Perspektive selbst zu
kurz greift? Die im Jahr 2010 ausgestrahlte Dokumentation „Das
Ende der weißen Weltherrschaft“ von Peter
Scholl-Latour eröffnet einen anderen Blick: Sie zeigt, dass
die heutigen Konflikte Teil eines langfristigen historischen
Wandels sind – einer Verschiebung globaler Machtverhältnisse und
der Rückkehr regionaler Eigenständigkeit. Wer die Gegenwart
verstehen will, muss diese tieferen Zusammenhänge erkennen. Genau
deshalb lohnt es sich, diese Dokumentation heute erneut zu
betrachten.
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