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Beschreibung
vor 3 Monaten
Kann Europa außenpolitisch überhaupt mit einer Stimme sprechen –
oder bleibt es im entscheidenden Moment ein Zusammenschluss
nationaler Interessen? Der Beitrag zeigt am Beispiel des
Iran-Krieges, wie unterschiedlich die Positionen innerhalb der EU
ausfallen – von der strategischen Zurückhaltung eines Johann
Wadephul und der vorsichtigen Rhetorik von Ursula von
der Leyen bis zur klaren Ablehnung des Krieges
durch Pedro Sánchez. Im Zentrum steht eine grundlegende
Diagnose: Die Europäische Union steht vor einem strukturellen
Dilemma zwischen normativem Anspruch und politischer Realität –
und genau daran entscheidet sich ihre Rolle in der Weltpolitik.
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