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Beschreibung
vor 3 Monaten
Ungarn wird am 12. April wählen– doch zur Entscheidung steht mehr
als eine Regierung: Seit sechzehn Jahren formt Viktor
Orbán ein System, das demokratische Verfahren bewahrt, aber
ihren liberalen Kern verändert hat. Die sogenannte „populistische
Demokratie“ erscheint dabei als Anspruch, den „wahren
Volkswillen“ unmittelbar zu verkörpern – und gerät so in Spannung
zur liberalen Ordnung. Warum bleibt Orbán trotz schwächerer
Umfragen stabil, und warum findet dieses Modell so viel
Zustimmung? Der Beitrag zeigt, dass es nicht nur um Ungarn geht,
sondern um eine tiefere Krise der liberalen Demokratie und die
wachsende Attraktivität populistischer Politik.
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