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Beschreibung
vor 3 Monaten
Was passiert, wenn politische Akteure beginnen, Realität nicht
mehr zu beschreiben, sondern aktiv zu entwerfen? Die jüngsten
Auftritte von Donald Trump und Pete
Hegseth zeigen mehr als nur provokante Rhetorik – sie
verweisen auf eine tiefere Verschiebung im Umgang mit Wahrheit,
Religion und politischer Deutung. Der Konstruktivismus, einst ein
kritisches Instrument zur Hinterfragung von Macht und Normen,
scheint in eine neue Phase eingetreten zu sein: als Werkzeug
politischer Selbstinszenierung. Doch genau darin liegt ein
Paradox, das insbesondere die politische Linke herausfordert –
denn wenn alles Konstruktion ist, gilt das auch für die eigenen
Wahrheiten.
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