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Beschreibung
vor 2 Monaten
Nicht ökonomische Programme, sondern kulturelle Konflikte
bestimmen zunehmend die politische Agenda der Rechten – eine
Verschiebung, die der Ökonom Martin Wolf als Folge
einer tiefen Krise des demokratischen Kapitalismus deutet.
Ausgehend von den Verwerfungen seit der globale Finanzkrise
2008 zeigt der Beitrag, wie Deindustrialisierung,
stagnierende Einkommen und wachsender Vertrauensverlust in
politische und ökonomische Eliten ein Klima des Ressentiments
erzeugt haben. In diesem Vakuum wird der Kulturkampf zur neuen
politischen Strategie – sichtbar in Entwicklungen
wie Brexit oder dem Aufstieg von Donald Trump.
Wolfs Analyse verbindet eine historische Analyse mit einer
präzisen Diagnose der Gegenwart – und stellt die offene Frage, ob
es den westlichen Demokratien noch gelingt, die ökonomischen
Ursachen dieser Polarisierung zu überwinden.
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