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Beschreibung
vor 2 Monaten
Ein Angriff auf eine katholische Nonne in Jerusalem sorgt
international für Aufmerksamkeit. Doch handelt es sich nur um
einen einzelnen extremistischen Vorfall – oder verweist er auf
tiefere Veränderungen innerhalb der israelischen Gesellschaft?
Der Beitrag geht der Frage nach, wie sich Israel seit dem
Sechstagekrieg von 1967 verändert hat und warum der israelische
Historiker Moshe Zimmermann von einer zunehmenden
Religionisierung der Politik spricht. Im Mittelpunkt stehen der
Wandel des Zionismus, der Einfluss religiös-nationalistischer
Kräfte um Politiker wie Itamar Ben-Gvir sowie die
Frage, welche Folgen diese Entwicklung für religiöse
Minderheiten, den Konflikt mit den Palästinensern und den
pluralistischen Charakter Israels hat.
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