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Beschreibung
vor 2 Monaten
Ist das westliche Modell von Politik – geprägt durch Wahrheit,
Universalismus und den Anspruch auf allgemeine Geltung – wirklich
der Maßstab für alle Gesellschaften? Der Beitrag zeigt, dass das
politische Denken Ostasiens einen grundlegend anderen
Ausgangspunkt hat: keine Trennung von Religion und Politik, kein
absoluter Wahrheitsanspruch, sondern ein Verständnis von Ordnung
als Beziehung, Kontext und Prozess. Am Beispiel von
Konfuzianismus und Daoismus wird deutlich, warum Moderne nicht
einheitlich gedacht werden kann – und weshalb die Zukunft
politischer Ordnung in der Spannung zwischen universalen
Ansprüchen und kultureller Vielfalt liegt.
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