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Beschreibung
vor 2 Monaten
Gibt es überhaupt „die“ islamische Welt – oder verdeckt dieser
Begriff mehr, als er erklärt? Der Beitrag zeigt, dass das
Verhältnis von Religion und Politik im Islam weder einheitlich
noch statisch ist, sondern aus historischen Konflikten,
kolonialen Erfahrungen und unterschiedlichen politischen
Antworten hervorgegangen ist. Mit Denkerfiguren wie Muhammad
Abduh und Ibn Khaldun wird deutlich: Zwischen
Reform, religiöser Fundierung und staatlicher Modernisierung
entsteht kein einheitliches Modell, sondern ein Spannungsfeld.
Genau darin liegt die Herausforderung für eine Welt, die noch
immer an universale Antworten glaubt.
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