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Beschreibung
vor 2 Monaten
Inhalt
Der amerikanische Philosoph Michael Sandel gehört zu
den wichtigsten Kritikern der gegenwärtigen liberalen Ordnung. In
einem Gespräch am Berggruen Institute analysiert er die
gesellschaftlichen Folgen von Marktdenken, Meritokratie und
digitaler Fragmentierung. Sandel argumentiert, dass liberale
Demokratien über Jahrzehnte hinweg Märkte und individuelle
Leistung zum zentralen Maßstab gesellschaftlicher Ordnung gemacht
haben. Dadurch entstanden nicht nur ökonomische Ungleichheiten,
sondern auch neue Formen sozialer Entfremdung, kultureller
Verachtung und politischer Polarisierung. Der Beitrag zeichnet
Sandels Kritik an der liberalen Moderne nach und geht der Frage
nach, ob Demokratie dauerhaft stabil bleiben kann, wenn
gemeinsame Vorstellungen von Gemeinwohl, Zugehörigkeit und
politischer Verantwortung zunehmend verloren gehen.
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