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Beschreibung
vor 1 Monat
Europa erscheint in politischen Debatten häufig als westliches
Projekt – geprägt von Deutschland, Frankreich und den Erfahrungen
Westeuropas nach 1945. Doch die Geschichte Mittel- und Osteuropas
verlief anders. Dort standen nationale Selbstbehauptung,
Fremdherrschaft und der Kampf um Souveränität im Zentrum der
historischen Erfahrung. Der Beitrag zeigt, warum sich Ost- und
Westeuropa bis heute in Fragen von Nation, Migration, Russland,
Demokratie und europäischer Integration oft grundlegend
unterscheiden – und weshalb die Europäische Union nur verstanden
werden kann, wenn auch die historischen Erfahrungsräume von
Warschau, Budapest, Sofia oder Tallinn ernst genommen
werden.
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