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Beschreibung
vor 1 Monat
Ein Gespräch aus dem Jahr 1965 zwischen Theodor W.
Adorno und Arnold Gehlen führt mitten in eine der
zentralen Fragen unserer Gegenwart: Warum ist historisches
Bewusstsein die Voraussetzung politischer Urteilskraft? Der
Beitrag zeigt, weshalb Menschen und Gesellschaften nicht
außerhalb ihrer Geschichte verstanden werden können – und warum
politische Konflikte heute oft dort entstehen, wo
unterschiedliche historische Erfahrungsräume aufeinanderprallen.
Gerade in einer globalisierten Welt reicht moralische
Selbstgewissheit nicht mehr aus. Wer politische Entwicklungen
verstehen will, muss lernen, Geschichte nicht nur als
Vergangenheit zu betrachten, sondern als prägende Kraft des
Denkens, Handelns und gesellschaftlichen Selbstverständnisses.
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