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Beschreibung
vor 1 Monat
Die Studentenbewegung der 68er richtete sich einst gegen das
politische und kulturelle Establishment der Bundesrepublik. Sie
kämpfte gegen Medienmacht, gesellschaftliche Autoritäten und eine
als verkrustet empfundene Ordnung. Überraschend ist heute, dass
viele Protestformen der damaligen Linken später von Teilen der
Neuen Rechten übernommen wurden – von kultureller Provokation
über mediale Inszenierung bis hin zur Selbstbeschreibung als
Gegenkultur gegen das Establishment. Der Beitrag analysiert die
historischen Parallelen zwischen 1968, Pegida, Identitärer
Bewegung und dem Aufstieg der AfD. Gleichzeitig geht es um die
Frage, ob sich die Geschichte wiederholt – oder ob die Neue
Rechte das politische System möglicherweise stärker verändern
könnte, als es die 68er jemals taten.
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