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Beschreibung
vor 1 Monat
Ist Donald Trump ein Populist, ein Faschist oder Vertreter einer
völlig neuen politischen Entwicklung? Seit seiner Rückkehr ins
Weiße Haus ringen Historikerinnen, Politikwissenschaftlerinnen
und Verfassungsrechtler*innen um eine angemessene Beschreibung
der politischen Ordnung in den USA. Während einige von
„performativem Faschismus“ sprechen, argumentiert dieser Beitrag
für einen anderen Begriff: autoritärer Libertarianismus.
Ausgehend von den Überlegungen des Rechtswissenschaftlers Mattias
Kumm, den Analysen Hermann Hellers zur Krise der Weimarer
Demokratie und der libertären Staatsphilosophie Robert Nozicks
untersucht die Folge, welche politischen Ideen tatsächlich hinter
Trumps zweiter Präsidentschaft stehen. Geht es um die Wiederkehr
des Faschismus – oder um eine neue Verbindung von marktradikaler
Freiheit und politischem Autoritarismus?
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