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Beschreibung
vor 1 Monat
Sollen historische Erinnerungsorte für aktuelle politische
Botschaften genutzt werden? Genau diese Frage wirft die
umstrittene Rede des amerikanischen Kriegsministers Pete Hegseth
bei den diesjährigen D-Day-Gedenkfeiern in der Normandie auf.
Indem Hegseth die Landung der Alliierten 1944 mit heutigen
Debatten über Migration verknüpfte, löste er eine heftige
Kontroverse aus. Der Beitrag geht der Frage nach, wo die Grenze
zwischen historischem Lernen und historischer
Instrumentalisierung verläuft. Er untersucht, welche Bedeutung
der D-Day für das historische Selbstverständnis des Westens
besitzt, warum Erinnerungsorte besonderen Respekt verlangen und
weshalb Geschichte zunehmend zum Schauplatz gegenwärtiger
Kulturkämpfe wird.
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