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Beschreibung
vor 1 Monat
Brasilien, Kolumbien, Peru und Bolivien zeigen auf
unterschiedliche Weise, wie tief die politische Polarisierung
inzwischen in Lateinamerika verankert ist. Während sich in
einigen Ländern zwei große politische Lager gegenüberstehen,
verbinden sich in anderen gesellschaftliche Spaltungen mit
institutioneller Instabilität oder regionaler Fragmentierung. Die
Entwicklungen werfen eine grundlegende Frage auf: Was geschieht
mit Demokratien, wenn politische Gegner nicht mehr als
Konkurrenten, sondern als Bedrohung wahrgenommen werden?
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