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Beschreibung
vor 1 Monat
Ist die Geschichte der Bundesrepublik eine demokratische
Erfolgsgeschichte – oder ein historischer Irrweg? Diese Frage
steht im Zentrum eines grundlegenden Konflikts über deutsche
Identität, Geschichte und Zukunft. Während Historiker
wie Heinrich August Winkler und Philosophen
wie Jürgen Habermas die Entwicklung Deutschlands seit
1945 als Hinwendung zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und
Verfassungspatriotismus deuten, vertritt der
AfD-Politiker Björn Höcke eine grundlegend andere
Sicht. Für ihn ist die Nachkriegsgeschichte eine Geschichte der
Entfremdung, des Identitätsverlustes und des Niedergangs. Der
Beitrag analysiert diese konkurrierenden Geschichtsbilder und
zeigt, warum Auseinandersetzungen über die Vergangenheit immer
auch Kämpfe um die Gegenwart und die politische Zukunft eines
Landes sind. Denn wer Geschichte deutet, entscheidet oft auch
darüber, welche Politik morgen als notwendig erscheint.
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