Folge 57: Femizid

Folge 57: Femizid

vor 6 Tagen
Ein Mann sticht in Würzburg über 50 Mal auf seine Partnerin ein. Das Motiv wirft Fragen auf. Der Prozess offenbart ein Weltbild, geprägt von Eifersucht und Unterdrückung.
35 Minuten
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Beschreibung

vor 6 Tagen
Ein Mann atmet schwer in den Hörer. „Ich habe meine Frau getötet“,
sagt er. Er habe sie mit einem Messer angegriffen und jetzt sei sie
„fast tot“. Es ist ein beunruhigender Notruf, der im April 2025 den
Rettungsdienst in Würzburg erreicht. Wenig später umstellen
Einsatzkräfte eines Sonderkommandos ein Haus im Würzburger
Stadtteil Heuchelhof. Am Fenster steht ein 45-jähriger Mann. Hinter
ihm in der gemeinsamen Wohnung liegt seine schwerverletzte
Lebensgefährtin. Mehr als 50 Mal soll der Angeklagte auf seine
Lebensgefährtin eingestochen haben. Die zweifache Mutter stirbt
wenig später an ihren schweren Verletzungen. Vor Gericht berichten
Zeuginnen und Zeugen von einer Beziehung geprägt von extremer
Eifersucht, Kontrolle und Unterdrückung. Und schnell rückt das
Frauenbild des Angeklagten in den Fokus. Hielt er Frauen für
untergeordnet? Musste seine Partnerin sterben, weil sie sich seinen
patriarchalen Vorstellungen nicht unterwerfen wollte? Mehr
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