Lektion 194 Ich lege die Zukunft in GOTTES HAND. - EKIW 194
Getragen statt geplant. Heute darf ich den schwersten Ballast
loslassen: die Vorstellung, ich müsse die Zukunft absichern. Das
Ego lebt von morgen. Es entwirft Szenarien, berechnet Risiken, malt
Hoffnungen aus und fürchtet Verluste, die noch gar nicht geschehen
sind. So hält es den Geist von dem einzigen Ort fern, an dem
Frieden möglich ist: dem Jetzt. Die Zukunft in Gottes Hand zu legen
bedeutet nicht, verantwortungslos zu werden. Es bedeutet,
Verantwortung dort abzugeben, wo sie nie hingehört hat: bei meiner
Angst. Ich muss nicht wissen, was als Nächstes geschieht. Ich muss
nur bereit sein, den nächsten Schritt in Vertrauen zu gehen. Jeder
Versuch, die Zukunft kontrollieren zu wollen, entspringt dem
Glauben, allein zu sein. Doch ich bin nicht allein geführt. Es gibt
eine Weisheit, die weiter sieht als meine Pläne, eine Liebe, die
keinen Irrtum kennt, und einen Weg, der sich zeigt, während ich ihn
gehe. Getragen statt geplant heißt: Ich lasse das Morgen los, ohne
das Heute zu verlieren. Und genau dort, wo die Kontrolle endet,
beginnt Vertrauen – still, klar und unerschütterlich. Mehr
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