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Beschreibung
vor 2 Wochen
Zu Gast bei HALTUNG ist Unternehmer Robert Eckhold, ehemaliger
Fallschirmjäger und heute Inhaber einer Unternehmensgruppe rund
um Stahl- und Metallrecycling mit Beteiligungen an weiteren
Firmen.
Robert erzählt, wie er 2004 aus einer Trotzreaktion heraus zur
Bundeswehr kam, als Schießausbilder eine ganze Brigade auf den
Einsatz vorbereitete und in Afghanistan zwei gefallene Kameraden
aus dem eigenen Zug verkraften musste. Als die Bundeswehrreform
seine Verwendungspläne platzen ließ, wagte er den Schritt, den
viele scheuen: Firmenübernahme statt Pensionsanspruch – inklusive
zäher Finanzierungsgespräche, in denen Banken einem Soldaten erst
mal gar nichts zutrauen.
Vor allem aber geht es um eine unbequeme Erkenntnis: Die größte
Stärke aus dem Militär – Menschenführung – wurde in der
Wirtschaft zunächst zu seiner größten Schwäche. Warum es im
Unternehmen keinen Befehl gibt, wie Robert nach verlorenen
Mitarbeitern Führung komplett neu lernte und weshalb für ihn
heute gilt: Klarheit plus Struktur plus emotionale Intelligenz –
erst das ist Führung im Zivilen.
Außerdem in dieser Folge: was eine gescheiterte Beteiligung über
Kontrolle und Haftung lehrt, wie man Struktur ins Unternehmen
bringt, ohne Menschen zu erdrücken (Stichwort: Schulungsportal,
das mit der Kaffeemaschine beginnt), warum Deutschland ein
Problem mit Neidkultur hat, was Schule fürs echte Leben leisten
müsste – und ein sehr persönlicher Appell an alle
Einsatzveteranen: Sprecht darüber. Holt euch Hilfe.
Was bleibt? „Wer aufhört, sich zu verbessern, hat aufgehört, gut
zu sein."
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