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1. Chronik 4,10 zeigt uns ein einfaches, aber sehr tiefes Gebet
eines Mannes mitten in einer unscheinbaren Namensliste. Jabez
kommt mit einem ehrlichen Herzen vor Gott und bittet nicht um
Perfektion, sondern um Gottes Segen, seine Führung, seine
Gegenwart und seinen Schutz.

Das Gebet macht deutlich: Glaube beginnt nicht mit großen
Leistungen, sondern mit ehrlichem Vertrauen. Jabez zeigt uns,
dass wir Gott alles bringen dürfen, auch unsere Wünsche nach
Veränderung, neuen Wegen und innerer Weite im Leben. Entscheident
ist dabei nicht Kontrolle, sondern die Beziehung zu Gott.

Fragen zur Reflexion

Wo wünsche ich mir gerade Veränderung in meinem Leben?

Bitte ich Gott eher um Dinge oder um seine Gegenwart?

Welche Grenzen erlebe ich innerlich oder äußerlich?

Wo könnte Gott mich in neue Wege führen?

Wie würde sich mein Alltag verändern, wenn ich wirklich glaube,
dass Gott mit mir geht?

Gebet:

Gott, segne mich auf meinem Weg.

Öffne Türen, die ich nicht sehe.

Bleib bei mir, wenn ich Schritte gehe, die neu für mich sind.

Und bewahre mich vor Wegen, die mir schaden.

Amen

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