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Tiktok – braucht es ein Verbot für Jugendliche?

Tiktok – braucht es ein Verbot für Jugendliche?

Kassensturz vor 4 Monaten
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Stundenlang gefangen im Scrollen von Kurzvideos, zugeschnitten auf
die eigenen Interessen. Wie gefährlich ist Tiktok für Jugendliche?
Länder diskutieren Nutzungsverbote für unter 16-Jährige, auch die
Schweiz. Experimente zeigen: Tiktok bedient selbst Minderjährige
mit problematischen Inhalten. Hirnforscherin: Zuviel Tiktok
schädigt unser Hirn Barbara Studer ist Neurowissenschaftlerin und
warnt: Tiktok wurde von Hirnforschern beraten. Der Algorithmus
bediene uns konstant mit intensiver Stimulation, mit
Dopaminausschüttung, und wecke das Gefühl, ständig mehr zu wollen.
Bis hin zum emotionalen Burnout. Die Folge: Immer mehr Stimulation
wird nötig, um sich gut zu fühlen. Dabei nimmt die Leistung ab,
Aufmerksamkeit und Gedächtnis lassen nach, es gibt weniger soziale
Interaktionen. Testfall Australien: Wirkt ein Verbot? Australien
kennt seit Dezember 2025 bereits ein Tiktok-Verbot für unter
16-Jährige. Wie sind die Erfahrungen? Das Verbot lasse sich leicht
umgehen, berichten Jugendliche. Etwa, indem ein falsches
Geburtsdatum angegeben werde. Der Besuch in einer Schule in Lismore
in der Nähe von Brisbane zeigt: Lehrpersonen unterstützen das
Verbot. Schweizer Politikerin: Tiktok braucht Alterslimite Die
SVP-Politikerin Nina Fehr Düsel will ein Social-Media-Verbot für
unter 14-Jährige in der Schweiz und hat eine Motion ins Parlament
eingebracht. Diese wird von einzelnen Vertretern aus verschiedenen
Parteien unterstützt. Wirksame technische Alterskontrollen seien
möglich, findet sie. Medienkompetenz in der Schule aneignen sei
gut, aber nicht ausreichend. Das Experiment: Selbst Minderjährige
sehen heikle Inhalte Der Tessiner Journalist Nicola Agostinetti
macht ein Experiment: Er kreiert ein neues Profil eines
Minderjährigen auf Tiktok. Nach ein paar Minuten erscheinen Videos
mit Drogen und Waffen. Trotz scheinbarer Alterskontrolle. Dann
erscheinen Videos mit dünnen Menschen, gerade für gefährdete
Jugendliche ein heikles Thema. Die Französin Stéphanie Mistre hat
Tiktok nach dem Suizid ihrer Tochter in Frankreich vor Gericht
gebracht. Sie will, dass der Techgigant mehr Verantwortung für die
Inhalte übernehmen muss.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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