Ist die SPD noch zu retten, Herr Willingmann?

Ist die SPD noch zu retten, Herr Willingmann?

vor 3 Monaten
Wenn in Deutschland Wahlen stattfinden, zählt die SPD meist zu den Verlierern. In Sachsen-Anhalt könnte sie gar an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Armin Willingmann, Spitzenkandidat der Genossen, will das verhindern.
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Beschreibung

vor 3 Monaten
Wenn in Deutschland Wahlen stattfinden, dann zählt die SPD
regelmäßig zu den Verlierern. Das war bei der Bundestagswahl so,
das war in diesem Jahr in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz der
Fall. Die Genossen und Genossinnen sind im Sinkflug, wenn nicht gar
im freien Fall. Gut möglich, dass sie in Sachsen-Anhalt im
September gar an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Das wäre eine
historische Niederlage. In dieser Folge sprechen Malte Pieper und
Julia Kastein mit dem Mann, der das verhindern will. Zu Gast ist
Armin Willingmann, SPD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in
Sachsen-Anhalt, außerdem stellvertretender Ministerpräsident sowie
Umwelt- und Wissenschaftsminister.


Willingmann sagt, die Sozialdemokratie habe sich ihrer Kernthemen
in den vergangenen Jahren nicht genug angenommen. „Wir haben
möglichweise den Blick für die Themen mancher Menschen tatsächlich
verloren“, so Willingmann. Selbstkritik sei durchaus angebracht.
Trotzdem brauche es die SPD auch künftig, als soziales Element, als
Partei des Ausgleichs und der Kompromissfähigkeit. Außerdem geht es
um diese Fragen: Wie kommt die SPD zurück in die Spur? Wie
positioniert sie sich zur AfD? Und wie könnte eine Regierung nach
der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aussehen?


Podcast-Tipp: Die Entscheidung -
https://1.ard.de/die_entscheidung_kohl


Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an
wahlkreis-ost@mdr.de.
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