Viele Menschen träumen davon, doch was braucht es
wirklich, um dort anzukommen? Sebastian Zenker hat es
erreicht: Er leitet das Sportsponsoring der Erste Bank.
Im KaffeehausTALK mit Michael Fiala und Georg Sohler
erzählt er nicht nur, wie es dazu kam, sondern auch,
was auf dem Weg dorthin entscheidend war.
Sebastian Zenker ist 40 Jahre alt, verfügt über
umfangreiche Erfahrung im Sportbusiness und kennt es
aus verschiedensten Perspektiven: Fach- und
Dachverband, Vereine, Ligen-Sponsor. Heute ist er für
das Sportsponsoring bei der Erste Bank zuständig, und
eine Sache zieht sich durch: Der Hobbysportler ist
bislang immer wieder bewusst die Extrameile gegangen.
Er weiß, dass man manchmal einen kleinen Schritt machen
muss, um den großen Sprung zu tätigen.
Von Anfang an wusste er, dass die Firmen nicht auf
einen warten. So absolvierte er beispielsweise Praktika
oder nahm Teilzeitstellen an, obwohl er Vollzeit
arbeiten wollte. So konnte er schon mit Anfang 20 im
damals aus zwei Personen bestehenden American
Football-Verband an einer Weltmeisterschaft
mitarbeiten.
Später war Zenker bei der Profs Holding für unter
anderem die „Off-Ice-Organisation” verantwortlich. Das
bedeutet: 29 Eishockeyvereinen aus sechs Ländern zu
erklären, wie die Ligabestimmungen oder
Sponsoringumsetzungen durchzuführen sind und diese auch
noch zu kontrollieren.
Ein paar weitere Jobs, die er machte, die nicht zum
geradlinigen CV passen: Spielershuttle-Fahrer für die
Tennis-Weltstars? Backstage-Führungen für VIPs, die wie
Kleinkinder staunen? Freiwilligenkoordinator? All das
hat er gemacht, als der eine oder andere vielleicht
schon etwas geradliniger auf der Karriereleiter nach
oben stieg.
Zenkers Vita belegt, dass die sogenannte Extrameile
keine hohle Phrase ist, sondern als gelebte Praxis zum
Traumjob führen kann. Wenn heute jemand bei der Erste
Bank um Sponsoring ansucht, dann können sich er und das
Finanzinstitut sicher sein, dass jemand
(mit-)entscheidet, der Sport aus allen Facetten nicht
nur kennt, sondern erlebt hat.
Über all diese Dinge spricht Zenker im KaffeehausTALK
und hat die eine oder andere Anekdote parat. Und genau
diese Einblicke machen den Weg dorthin greifbar.
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