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  4. Sie hängten ihr Kreuz in der Moschee auf | Toleranz | 27/30 Prophetencharakter
In dieser Folge sprechen wir über den respektvollen, gerechten und
toleranten Umgang des Propheten ﷺ mit Christen, Juden und
Andersgläubigen.Der Prophet ﷺ lebte in Medina in einer
Gesellschaft, in der Muslime, Juden, Christen und sogar
Polytheisten miteinander lebten. Seine Haltung war geprägt von
Respekt, Dialog und Gerechtigkeit.Ein bekanntes Beispiel ist die
Delegation der Christen aus Nedschran, die nach Medina kam, um mit
dem Propheten über Glaubensfragen zu sprechen. Diese Delegation
bestand aus etwa 60 Personen, darunter ihre religiösen Führer. Der
Prophet ﷺ empfing sie respektvoll, diskutierte mit ihnen über
Glaubensfragen und behandelte sie als Gäste.Historische Berichte
aus der Sira erwähnen, dass diese Delegation sogar in der Moschee
des Propheten empfangen wurde und dort Gespräche mit ihm
führte.Auch gegenüber den jüdischen Stämmen Medinas pflegte der
Prophet ﷺ Beziehungen und schloss Verträge mit ihnen, die
gegenseitige Sicherheit und religiöse Freiheit garantierten
(Verfassung von Medina).Selbst auf seiner Auswanderung (Hijra)
vertraute der Prophet ﷺ einem nicht-muslimischen Führer namens
ʿAbdullāh ibn Uraiqit, der den Weg nach Medina zeigte – ein
Beispiel dafür, dass Vertrauen und Zusammenarbeit auch über
Religionsgrenzen hinweg möglich waren.Diese Beispiele zeigen:Der
Prophet ﷺ begegnete Menschen anderer Religionen mit Würde,
Dialogbereitschaft und Gerechtigkeit. Die Delegation der Christen
von Nadschran- Ibn Isḥāq (überliefert bei Ibn Hischām, as-Sīra
an-Nabawiyya)- al-Bayhaqī – Dalāʾil an-Nubuwwa- Ibn Kathīr –
al-Bidāya wa-n-Nihāya- Tafsīr Ibn Kathīr zu Āl ʿImrān 3:61️ Ihr
Gebet in der ProphetenmoscheeÜberliefert bei al-Bayhaqī:فَحَانَتْ
صَلَاتُهُمْ فَقَامُوا يُصَلُّونَ فِي مَسْجِدِهِ ﷺفَقَالَ رَسُولُ
اللَّهِ ﷺ: دَعُوهُمْ„Als ihre Gebetszeit eintrat, standen sie auf
und beteten in seiner Moschee.Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: Lasst
sie.“(Isnād nicht auf Bukhārī/Muslim-Niveau, aber von vielen
Historikern akzeptiert.)️ Das Aufhängen des KreuzesDie Aussage,
dass sie ihr Kreuz in der Moschee aufgehängt hätten, wird in
späteren Sīra-Berichten erwähnt, jedoch:Kein ṣaḥīḥ-Hadith mit
starker Kette in den kanonischen Hadithwerken.️ Die Szene mit den
Mädchen von NadschranDie Erzählung, dass der Prophet ﷺ zu den
Mädchen sagte:„Liebt ihr mich?“und sie antworteten: „Ja, Gesandter
Allahs“ Diese Szene ist nicht in den sechs kanonischen
Hadithwerken überliefert. Sie erscheint in späterer
Predigtliteratur und Sīra-Erzählungen, jedoch ohne starke,
sahih-Kette. Also, historische Überlieferung ohne gesicherte
Authentizität. Verfassung von Medina – Religionsfreiheit der
JudenÜberliefert bei Ibn Hischām (nach Ibn Isḥāq):وَإِنَّ يَهُودَ
بَنِي عَوْفٍ أُمَّةٌ مَعَ الْمُؤْمِنِينَلِلْيَهُودِ دِينُهُمْ
وَلِلْمُسْلِمِينَ دِينُهُمْ„Die Juden von Banū ʿAwf sind eine
Gemeinschaft mit den Gläubigen.Den Juden ihre Religion, und den
Muslimen ihre Religion.“(Historisch sehr stark belegt in der frühen
Sīra-Tradition.) Nichtmuslimischer Wegführer bei der Hijra
(Ṣaḥīḥ)Sahih al-Bukhārī (Hadith Nr. 2263 / 3611 je nach
Edition)وَاسْتَأْجَرَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ وَأَبُو بَكْرٍ رَجُلًا مِنْ
بَنِي الدِّيلِ هَادِيًا خِرِّيتًاوَهُوَ عَلَى دِينِ كُفَّارِ
قُرَيْشٍ„Der Gesandte Allahs ﷺ und Abu Bakr engagierten einen Mann
aus Banū ad-Dīl als ortskundigen Führer – und er war noch auf der
Religion der Quraisch.“(Ṣaḥīḥ (Bukhārī) Booster des Tagesاللَّهُمَّ
يَا حَيُّ يَا قَيُّومُ بِرَحْمَتِكَ أَسْتَغِيثُأَصْلِحْ لِي شَأْنِي
كُلَّهُوَلَا تَكِلْنِي إِلَى نَفْسِي طَرْفَةَ
عَيْنٍTransliteration:Allahumme ya Ḥayyu ya Qayyūm bi raḥmetike
esteghīth, eṣliḥ lī she’nī kulleh, we lā tekilnī ilā nefsī ṭarfete
ʿayn.Bedeutung:„O Allah, O Lebendiger, O Beständiger, in Deiner
Barmherzigkeit suche ich Hilfe.Ordne mir alle meine
Angelegenheitenund überlasse mich nicht mir selbst – nicht einmal
für einen Augenblick.“Quelle: - Sunan an-Nasāʾī al-Kubrá- al-Ḥākim
– al-Mustadrak
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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