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Auto Hell Dunkel
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Köln ist bereits Nummer sechs. Gemeint ist der sechste Store, den
Lautsprecher Teufel eröffnet hat. Der Mittelständler verabschiedet
sich vom reinen Digitalangebot und widmet sich dem klassischen
Ladengeschäft mit Produkten zum Anfassen. Teufel habe gelernt "wie
fantastisch es ist, diese Nähe zum Kunden haben", erzählt Sascha
Mallah. Er ist seit 2016 Co-Geschäftsführer bei Teufel. Bislang
geht das Konzept "Analogisierung" auf, auch durch Humor: Wer im
Laden einen etwas größer geratenen Lautsprecher kauft, kann sich
eine Sackkarre leihen, um die Beute ins Auto zu bringen. "Die Karre
ist natürlich gebrandet", lacht Mallah. Bis 2021 will das
Unternehmen insgesamt zwölf Stores eröffnen, aber bei aller
Euphorie ist klar: Ladengeschäfte sind ein teures Unterfangen.
Möglich macht die Offline-Expansion ein französischer Investor.
Naxicap Partners hat Teufel im vergangenen Jahr übernommen und
unterstützt die Strategie, denn Mallah glaubt: "Die Innenstädte
sterben gar nicht aus, sie verändern sich." Wenn eine Marke, die
sonst nur online zu haben sei, auf einmal in einem Store
anzuschauen ist, sei es für Kunden ein Grund mal wieder in die
Fußgängerzone zu gehen. An die Umsätze aus dem Onlinehandel werden
die stationären Geschäfte nicht herankommen, da macht sich auch
Mallah keine Illusionen. Deswegen heißt es: Produktpalette
erweitern und neue Zielgruppen ansprechen. Frauen zum Beispiel.
Aber keine Sorge, pinke Lautsprecher werde es nicht geben. Zwar hat
Teufel inzwischen einen französischen Eigentümer, das Unternehmen
stehe dennoch zu Deutschland. "Allerdings hat man in vielen
Bereichen gar keine Möglichkeit mehr, allumfassend zu arbeiten,
weil viele Bereiche in Deutschland gar nicht mehr existieren", sagt
Mallah. Was er damit meint, erzählt er in "So techt Deutschland".
Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Oder einen tollen Gast
für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie gerne
eine E-Mail an sotechtdeutschland@n-tv.de. Sie finden "So techt
Deutschland" in der n-tv-App, auf Audio Now und allen anderen
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„Teufel geht offline in die Zukunft“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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