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In dieser Folge begrüße ich Steffi zurück im Podcast. Ich
erzähle, dass unser erster Aufnahmeversuch vor ein paar Tagen
gescheitert ist – ein bisschen wegen Prosecco, aber vor allem,
weil wir uns nach der langen Zeit einfach viel zu viel zu
erzählen hatten. Heute sitzen wir deshalb mit Kaffee zusammen.
Kurz streife ich das Winterwetter auf Kos: viel Sturm, hohe
Wellen, Schäden am Hafen und in Orten wie Kefalos, Kamari und
Kardamena. Regen ist zwar wichtig für die Insel, macht
Spaziergänge aber nicht gerade angenehmer.

Danach geht es für mich inhaltlich um „Leben auf Kos &
Tourismus“. Ich spreche über die gefühlte Überlastung der Insel –
zu viele Touristen im Verhältnis zu rund 35.000 Einwohnern – und
meinen Frust über das Gemeinde- und Inselmanagement. Auch Tempo-
und Infrastrukturthemen kommen zur Sprache, vor allem aber die
Folgen des Baubooms: neue Hotelprojekte, immer mehr
Bettenkapazitäten, Petitionen und Initiativen aus der Bevölkerung
– und aus meiner Sicht viel zu wenig Reaktion von politischer
Seite. Ein Schwerpunkt ist die Wasserknappheit im Sommer, mit
Abschaltungen in Wohngebieten bei gleichzeitig vielen Pools und
Privatpools, und die Frage, wie fair das gegenüber Bevölkerung
und Beschäftigten ist.

Ich spreche außerdem über wirtschaftliche Effekte: viele
All-Inclusive-Anlagen, dadurch weniger Geld in Tavernen und der
Altstadt, deutlich gestiegene Preise und meine Sorgen um die
Zukunft der Altstadt, wenn Umsätze schwanken. Dazu kommt für mich
das Personalproblem: zu wenig Arbeitskräfte, oft keine attraktive
Bezahlung und vor allem massiver Wohnungsmangel – selbst Ärzte
finden kaum bezahlbaren Wohnraum. Zum Schluss blicke ich nach
vorn: Wie wird sich der Tourismus entwickeln? Was passiert, wenn
die Nachfrage sinkt? 
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„Kos ungeschminkt - Episode 16“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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