Willkommen bei Schnörkellos in Hall
Unsere erste Folge ist ein Märchen von OMA Kerstin. Ein Märchen?
Wohl kaum. Es könnte nicht aktueller sein.
Wie hat euch unsere 1. Folge gefallen? Habt ihr Anregungen oder
Kritik? Rein damit in die Kommentare.
Viel Vergnügen.
Transkript: Hallo, hier ist der Podcast Schnörkellos in Hall,
der Omas gegen rechts Schwäbisch-Hall. Heute unsere erste Folge mit
Wie die CDU ihr Zeh verlor oder das Märchen von König Friedrich.
Wie die CDU ihr Zeh verlor oder das Märchen von König Friedrich.
Viele Jahre hat die Königin Angela ihr Königreich regiert. Sie
gehörte zum Adelsgeschlecht der CDU, wobei das Zeh für christlich
stand. Deshalb hatte sie sich an christlichen Werten orientiert,
sodass die Nächstenliebe, wo immer möglich, Teil ihrer Regentschaft
war. Die Menschen lebten miteinander, halfen einander und begrüßten
alle neuen Untertanen. Oft hatte sie sich gegen Prinz Friedrich vom
gleichen Adelsgeschlecht behaupten müssen. Sie hatte ihn immer
wieder in seine Schranken verwiesen, bis dieser sich aufmachte und
in einem anderen Reich nach Macht strebte und sie dort auch bekam.
Doch nach 16 Jahren war sie ihres Amtes und des Kampfes müde und
teilte ihren Untertanen mit, da sie sich auf ihren Ruhesitz
zurückziehen würde. Als Prinz Friedrich dies erfuhr, machte er sich
sofort auf den Weg, um endlich den Thron im Königreich der nächsten
lebenden Raute zu besteigen. War er doch auch ein Teil des
Hofstaates gewesen, der für christliche Werte und Nächstenliebe
stand? Doch als er dort ankam, erwartete ihn ein anderes Bild.
Hatte er erhofft, von einer jubelnden Menge begrüßt zu werden?
Nein, seine Untertanen am Hofe hatten sich anders entschieden.
Setzten sie ihm erst Prinzessin Annegret und dann auch noch Prinz
Armin vor die Nase? Aber so kurz vor seinem Ziel wollte Prinz
Friedrich sich nicht geschlagen geben. Er ordnete sich unter. Doch
als Prinz Armin das Vertrauen seiner Untertanen verlor, hatte
Friedrich es endlich geschafft. Er wurde Königsanwärter. Schon in
dieser Zeit setzte er alles daran, den amtierenden König Olaf vom
Thron zu stoßen. Er wollte endlich an die Macht. Er wollte auf den
Thron. Und dafür war ihm jedes Mittelrecht. Er beleidigte König
Olavs Kronrat, wo er nur konnte. Spielte mit unlauteren Mitteln,
verdrehte Tatsachen und stimmte sogar mit dem Teil des Hofstaates
ab, die dem Land schaden wollten. Die Teile ihrer Mitmenschen
remigrieren wollten und alte böse Geister beschworen. Wie gesagt,
Prinz Friedrich war jedes Mittelrecht. Er machte auch nicht halt
davor, den Untertanen Versprechungen zu machen, obwohl er wusste,
dass er diese niemals halten konnte. Und die Menschen glaubten ihm.
Denn als es um den Thron ging, bejubelte das Volk Prinz Friedrich
und endlich, endlich hatte er es geschafft. Er wurde zum König
gewählt. Zwar erst im zweiten Anlauf, aber er wurde gewählt. Wie
froh lockte sein Herz, als aus Prinz Friedrich endlich König
Friedrich wurde. Und so wurde aus dem Königreich der nächsten
liebenden Raute das Königreich, in dem der kühle März herrscht. Als
König Friedrich nun alle Macht in der Hand hielt, machte er sich
sofort daran, seinen Kronrat zu besetzen. So wählte Alexander zum
obersten Minister, der sich um die Sicherheit im Inneren des
Königreichs kümmern sollte. Alexander stand schon an Friedrichs
Seite, als es darum ging, König Olafs Kronrat zu diffamieren.
Dieser bekam nun das Recht zu bestimmen, wer im Königreich
willkommen sei, wer die Grenzen überschreiten dürfe, wer bleiben
darf und wer gehen muss. Er sollte dafür sorgen, dass wer hier war,
sich gut einfand und auch um den Zusammenhalt der Untertanen sollte
er sich kümmern. Und auch dafür sorgen, dass das Gesetz im Reich
eingehalten würde. Doch Alexander, der Unterkönigin Angela als
Minister für Verkehr, den Königreich viele Millionen gekostet
hatte, hatte nicht vor, sich an christliche Werte oder an Gesetze
zu halten. Er liebäugelte mit den alten Geistern und schickte die
königlich
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